Architektur

Wie Hyground aus einem Signal eine Aktion macht

Ein Signal geht ein, Agenten untersuchen es in einem abgeschotteten Workspace, und das Ergebnis landet in den Tools, mit denen Ihr Team ohnehin arbeitet. Jeder Schritt läuft in Ihrer eigenen Infrastruktur, auf dem Modell Ihrer Wahl.

Das Gesamtbild

Drei Phasen, ein Kreislauf

Inbound-Adapter bringen Alerts, Chats und Nachrichten zu Hyground. Agenten analysieren sie, handeln in einer abgeschotteten Shell und greifen dabei auf Ihre Runbooks und frühere Untersuchungen zurück. Zurück kommt ein fertiges Ticket, eine geschriebene Dokumentation oder ein beantworteter Thread. Nichts verlässt Ihren Cluster.

Bringen Sie Ihr eigenes Modell mit

Agenten erreichen ihr Modell über LiteLLM, die Wahl liegt also bei Ihnen: Anthropic, OpenAI, Google oder ein Modell, das Sie selbst hosten. Wechseln Sie den Anbieter, ohne am Rest des Systems etwas zu ändern. Kein Vendor-Lock-in, keine Daten an ein Modell, das Sie nicht selbst gewählt haben.

Hyground von innen

Vier Bausteine erledigen die Arbeit: Agenten, die analysieren, Adapter, die Ihre Systeme auslesen, eine Sandbox, in der sie handeln, und ein Gedächtnis dafür, wie Sie arbeiten.

Agenten

Ein Multi-Agenten-System, das plant, untersucht und entscheidet. Spezialisierte Agenten bearbeiten Logs, Metriken und Wissen parallel und führen ihre Ergebnisse zu einer einzigen Antwort zusammen.

Adapter

Gehärtete, schreibgeschützte Wrapper um die Tools, denen Sie ohnehin vertrauen: Kubernetes, Cloud, Observability, Datenbanken. Sie verweigern den Start, wenn der Principal schreiben darf.

Workspace

Eine abgeschottete Shell, in der die Agenten die eigentliche Arbeit erledigen. Jede Aufgabe läuft in einem isolierten Container mit einem festen Satz vorauthentifizierter CLIs: kubectl, logcli, promtool, psql. Sonst nichts.

Knowledgebase

Ihre Runbooks, Ihre Dokumentation und frühere Untersuchungen, eingebettet für den Abruf. Agenten erinnern sich, wie Ihre Systeme funktionieren und wie Sie ein Problem beim letzten Mal gelöst haben.

Ein echter Durchlauf

Derselbe Vorfall. Andere Erfahrung.

Was es braucht, vom Alert zur strukturierten Ursache zu kommen: mit und ohne Hyground im Spiel.

Ohne Hyground

  1. 00:00

    Alert feuert. Die diensthabende Person wird gepiept und springt zwischen Dashboards hin und her.

  2. +5min

    Logs und Metriken werden in einzelnen Tabs geöffnet. Manuelles Filtern nach dem betroffenen Service beginnt.

  3. +15min

    Ein cross-team Slack-Thread wird aufgemacht, um jemanden zu finden, der den Service und die letzten Änderungen kennt.

  4. +45min

    Zeitstempel werden manuell zwischen Logs, Traces und Deployment-Historie korreliert.

  5. +2h

    Nach Trial-and-Error und einer Suche in alten Incident-Notizen taucht eine wahrscheinliche Ursache auf.

  6. +3h

    Die Ergebnisse werden manuell verschriftlicht, das Jira-Ticket wird angelegt, das Post-Mortem terminiert.

Gesamtzeit: rund 3 Stunden

Stark abhängig davon, wer dienstlich erreichbar ist und was diese Person aus dem letzten ähnlichen Vorfall erinnert.

Mit Hyground

  1. 00:00

    Ein Alert trifft am Ingest-Endpoint ein. Die Payload durchläuft eine Injection- und Jailbreak-Prüfung, bevor irgendetwas startet.

  2. +30s

    Der Agent plant die Untersuchung und führt sie aus.

  3. +2min

    Logs, Metriken, Traces und Deployment-Historie werden parallel aus einer schreibgeschützten Ausführungsumgebung abgefragt.

  4. +4min

    Passende Runbooks und frühere Untersuchungen werden aus der Wissensdatenbank gezogen, das Reasoning ist in Ihren Systemen verankert.

  5. +6min

    Eine strukturierte Ursache liegt vor: betroffene Services, Belege, empfohlene nächste Schritte, jeder Schritt protokolliert.

  6. +1h

    Ein Post-Mortem-Entwurf wird automatisch aus der Untersuchung erstellt: Verlauf, Ursache, beitragende Faktoren, To-dos.

Zeit bis zur Ursache: rund 6 Minuten

Jeder Schritt läuft innerhalb Ihres Clusters. Jede Abfrage, jeder Beleg, jeder Reasoning-Schritt ist protokolliert und nachvollziehbar.

Verbunden mit allem, was Sie betreiben

Derselbe Kreislauf klinkt sich in die Tools ein, in denen Ihr Team ohnehin arbeitet, eingehend wie ausgehend.

Eingehende Signale

Alerts, Chats und KI-Tools erreichen Hyground über Inbound-Adapter.

  • Alerts: Prometheus, PagerDuty, Grafana über Herald
  • Chat: Slack, Teams, E-Mail
  • KI-Tools: Claude Code, Cursor, jeder MCP-Client

Ausgehende Ergebnisse

Ergebnisse kommen als Arbeit zurück, nicht als Benachrichtigung, in den Tools, die Ihr Team bereits nutzt.

  • Tickets: Jira, ServiceNow, GitHub, GitLab
  • Konversationen: Slack, Teams, E-Mail
  • Code & Docs: Commits und PRs über GitHub, GitLab

Selbst gehostet & souverän

Sicherheit greift auf Architekturebene

Hyground kommt als Kubernetes-Helm-Chart und läuft vollständig innerhalb Ihres Perimeters. Im Pfad sitzt kein Hyground-SaaS: keine Control Plane, kein Phone-home, kein Betreiberzugriff in Ihren Cluster.

Läuft in Ihrem Cluster

Ein selbst gehostetes Helm-Chart ohne Zugriffspfad für den Anbieter. Keine SaaS-Control-Plane, kein zentraler Schlüssel, keine geteilte Infrastruktur. Der Anbieter hat keinen operativen Weg hinein.

Wir sehen Ihre Daten nie

Kein Daten-Egress, keine Telemetrie, kein Phone-home. Der einzige ausgehende Verkehr ist der Prompt an das von Ihnen gewählte LLM, und Secrets werden entfernt, bevor das Modell sie sieht. Hosten Sie dieses Modell selbst, verlässt überhaupt nichts mehr Ihre Infrastruktur.

Gehärtet und schreibgeschützt

Chainguard-Distroless-Images, non-root, schreibgeschütztes Root-Dateisystem. Adapter sind standardmäßig schreibgeschützt und verweigern den Start, wenn der Principal schreiben darf.

Hyground in Aktion erleben

Testen Sie unsere Sandbox oder vereinbaren Sie eine Demo mit unserem Team und erleben Sie souveräne KI aus erster Hand.