Hyground vs AWS DevOps Agent

Incidents über jede Cloud hinweg untersuchen, ohne sich festzulegen

AWS DevOps Agent ist ein AWS-verwalteter Dienst, der Azure und On-Prem über Adapter erreicht. Hyground läuft in den eigenen Kubernetes-Clustern auf AWS, Azure, GCP, Stackit oder Bare Metal, ohne bevorzugte Cloud.

Cloud-neutral statt AWS-verwaltet

Beide Plattformen untersuchen Alerts autonom, korrelieren Telemetrie mit Code und Deployments und schreiben eine Root-Cause-Zusammenfassung. AWS DevOps Agent läuft auf AWS-verwalteter Infrastruktur und erreicht Nicht-AWS-Workloads über MCP. Hyground installiert sich im eigenen Kubernetes-Cluster und behandelt jede Cloud und jede On-Prem-Umgebung gleichwertig.

Architektur

Wo sich Hyground unterscheidet

Sechs Entscheidungen, die bestimmen, wo die Daten liegen, in welcher Cloud gearbeitet werden kann und welches Modell die Untersuchung durchführt.

Cloud-neutral von Grund auf

Hyground liefert eigene Deployment-Automatisierung für AWS (EKS), Azure (AKS), GCP (GKE) und Stackit sowie für jeden konformen Kubernetes-Cluster On-Prem. Hyground behandelt jede Cloud gleich; AWS DevOps Agent erreicht Azure und On-Prem über MCP-Adapter aus einem AWS Agent Space, während die AWS-verwaltete Control Plane in sechs AWS-Regionen liegt.

Läuft im eigenen Cluster

Hyground installiert sich per Helm im eigenen Cluster. Telemetrie, Code-Kontext, Prompts und die RAG-Wissensbasis verlassen das Netzwerk nie, auch nicht an Air-Gapped-Standorten. AWS DevOps Agent überträgt Prompts und Kontext an die AWS-verwaltete Bedrock-Inferenz, selbst aus Agent Spaces in Frankfurt oder Irland.

LLM mitbringen oder selbst hosten

Hyground nutzt LiteLLM, sodass sich Untersuchungen auf Azure OpenAI im eigenen Tenant, Anthropic, Google Vertex, AWS Bedrock, OpenAI oder einen selbstgehosteten Ollama- oder vLLM-Endpoint richten lassen. AWS DevOps Agent ist fest auf ein Bedrock-verwaltetes Modell gesetzt, das AWS nicht öffentlich benannt hat (Anthropics ASL-3-Schutzmaßnahmen sind offengelegt, der Anbieter aber nicht bestätigt); wählen, tauschen oder selbst hosten lässt es sich nicht.

Kubernetes-nativ über jeden Cluster

Hyground behandelt Kubernetes als primäre Plattform: Ein zentraler Manager orchestriert Outposts in jedem Cluster, mit @cluster-Routing über Dutzende Produktions-, Staging- und On-Prem-Cluster. AWS DevOps Agent ist über Access Entries nativ auf EKS; Nicht-EKS-Cluster kommen nur indirekt über MCP hinzu.

Wachsende Dokumentation, nicht nur RCAs

Hyground liest Confluence, Git, Runbooks und PDFs in eine In-Cluster-Wissensbasis auf pgvector-Basis ein und schreibt Erkenntnisse als Post-Mortems und Known-Issue-Notizen zurück. AWS DevOps Agent liest Code und Runbooks und erstellt RCA-Zusammenfassungen, veröffentlicht Dokumentation aber nicht als first-class Ergebnis.

Lizenz nach Infrastruktur, nicht nach Sekunden

Hyground lizenziert nach Deployment-Stufe, ohne Gebühren pro Seat oder pro Sekunde. AWS DevOps Agent rechnet 0,0083 $ pro Agent-Sekunde aktiver Task-Zeit ab. AWS-Support-Guthaben verrechnet die Kosten zu gestaffelten Sätzen (30 % bei Business, 75 % bei Enterprise, 100 % bei Unified Operations).

Entscheidung

Wann welche Plattform passt

AWS DevOps Agent ist ein AWS-verwalteter Dienst. Hyground läuft in den eigenen Clustern. Was passt, hängt davon ab, wo die Workloads laufen und wohin die Daten gehen dürfen.

Hyground passt, wenn

mehr als eine Cloud im Spiel ist oder Untersuchungsdaten im eigenen Netzwerk bleiben müssen.

  • der Bestand sich über AWS, Azure, GCP, On-Prem oder souveräne EU-Clouds erstreckt
  • Prompts, Telemetrie oder Code-Kontext das Netzwerk nicht verlassen dürfen
  • das LLM, das die Untersuchungen durchführt, sich frei wählen, tauschen oder selbst hosten lassen muss
  • Kubernetes die primäre Plattform ist, über viele Cluster und Accounts hinweg
  • Region-Guardrails wie SCPs und Control Tower auch für den Agenten gelten müssen.

AWS DevOps Agent passt, wenn

AWS die festgelegte primäre Cloud ist und der Agent gefragt ist, den das Account-Team ohnehin schon empfiehlt.

  • die Workloads praktisch nur auf AWS laufen, ohne kurzfristigen Umzugsplan
  • Aktivierung per Klick in der AWS-Konsole gefragt ist, abgerechnet über den EDP
  • Support-Guthaben aus Enterprise oder Unified Operations den Agenten nahezu kostenlos machen
  • proaktives, präventives Scannen von AWS-Ressourcen heute Priorität hat
  • ein AWS-verwaltetes Bedrock-Modell und eine Read-only-Haltung die Governance-Vorgaben erfüllen

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